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05.06.2018 - 21:04 Uhr Von: Gövi

U12w - Final Four - Bericht


Foto: Andreas Gövert

Der TVE Barop erwies sich als guter Gastgeber des Top Vier-Endturniers um die Westdeutsche Meisterschaft, nicht nur weil er den Gästen den Titel überließ. Am Ende reichte es für die Baroper U12-Mädchen beim Heim-Final Four zu Platz drei (wie schon im Vorjahr in der Altersklasse WU11).

Die TVE-Talente mussten wie in der Vorsaison im Halbfinale bereits gegen den Titelverteidiger, diesmal den Osterather TV, ran, der den jungen Baroperinnen zuletzt in der Regionalliga eine 40-Punkte-Klatsche verpasst hatte. Doch diesmal zeigten die TVE-Mädchen ein anderes Gesicht, spielten über die gesamte Distanz auf Augenhöhe.
In der ersten Halbzeit lag der TVE sogar streckenweise vorne, führte nach dem Eröffnungsviertel mit 17:15 und lag auch in den zweiten zehn Minuten in Front, ehe ein glücklicher Dreier des Titelverteidigers mit der Pausensirene das 29:30 bedeutete.
In Hälfte zwei zog Osterath zwischenzeitlich zweistellig davon, doch der TVE steckte nicht auf, kämpfte aufopferungsvoll und kam noch einmal auf 56:61 heran. Am Ende war aber Osteraths überlange Centerspielerin final nicht zu stoppen, erzielte alleine 46 Punkte, so dass der Vorjahressieger mit 65:58 (15:17/15:12/22:11/13:18) erneut ins Endspiel einzog.
„Wir haben im zweiten Jahr in Folge gezeigt, dass wenn ´mal alles passt, für uns auch mehr als Platz drei in NRW drin sein kann. Lediglich zwei, drei Ballbesitze machten den Unterschied“, war TVE-Trainer Volker Ohm stolz auf die Vorstellung seiner Truppe.

Für die stand nach nur einer Stunde Pause dann schon das „kleine Finale“ um Platz drei an. Da zeigten die TVE-Talente nach der Enttäuschung über eine neuerliche knappe Semifinalniederlage ihren Charakter. Körperlich massiv geschwächt vom Kampf gegen Osterath reichte es dennoch zu einem 53:48 (16:7/10:16/13:14/14:11)-Erfolg über die RheinStars Köln, bei dem die Baroperinnen zu keinem Zeitpunkt zurück lagen, über 40 Minuten alle Bemühungen der Rheinländerinnen kontern konnten.
„Es wäre völlig unangebracht, nur bestimmte Spielerinnen für ihre Leistungen zu loben. Das gesamte Team hat sich großartig eingebracht und den zahlreiche Zuschauern tollen Basketball gezeigt“, so der Coach.

Den Westdeutschen Titel holte sich verdient Citybasket Recklinghausen durch einen am Ende deutlichen 82:60-Erfolg gegen Osterath. „Wir haben auch in diesem Jahr wieder ein wenig das Zünglein an der Waage gespielt, in unserem Halbfinale den Gegner so gefordert, dass die Kraft im Endspiel nicht mehr reichte", ergänzte der Trainer.

Insgesamt kam das Final Four bei allen Beteiligten und Fans richtig gut an. Mit einer tollen Team-Vorstellung, einem nur zwischenzeitlich „Ausverkauft“ am Grillstand und einer speziellen Drohnenflug-Einlage erwiesen sich die Baroper als prima Gastgeber, daher ein dickes Danke an das Organisationsteam um Andreas Gövert und Christian Podszuk sowie alle Helfer im Hintergrund.

Bis auf Josephina Weber, Lena Junker, Finja Dahl und Sophie Hüllmann wechseln alle anderen Akteurinnen nun in die Altersklasse WU14.

TVE (gegen Osterath): Weber (9/2:1), Junker, Ostermann (8/2:0), Dahl (2), Haas (9/1/2:0), Neumann (12/6:2), Trapani (2), Chahin (12/6:0), Hadifar (7/4:3), Hüllmann.

TVE (gegen Köln): Weber (15/4:3), Junker, Ostermann (6/2:0), Dahl (4), Haas (11/6:3), Neumann (6/4:0), Trapani, Chahin (5/2:1), Hadifar (6), Hüllmann.


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