TVE macht Schule

Bewegung, Spiel und Sport sind grundlegende Bestandteile ganzheitlicher Bildung und Erziehung. Regelmäßige, möglichst tägliche Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote fördern die motorische, soziale, psychische und kognitive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und öffnen Wege zur Partizipation und Mitgestaltung. So wird ihr schulischer und außerschulischer Bildungserfolg nachhaltig gefördert.

Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote sind für die ganzheitliche Bildung daher unverzichtbar und fester Bestandteil des Ganztagsangebots.

Die Ausgestaltung dieses außerunterrichtlichen Schulsports beruht wesentlich auf der systematischen und verlässlichen Zusammenarbeit der Schulen mit den gemeinwohlorientierten Sportorganisationen. Nur durch erfolgreiche Kooperationen mit Sportvereinen lassen sich diese Angebote erfolgreich und flächendeckend realisieren.

Der TVE Dortmund Barop hat dazu das Projekt „TVE macht Schule“ ins Leben gerufen, das als erfolgreiches Jugendprojekt gestartet ist. Das Projekt zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche schon in der Schule mit dem Ballsport, insbesondere dem Basketballspiel in Berührung zu bringen. Dazu führen TVE-Trainer Basketball AGs durch, bauen Schulvereinsmannschaften auf und bringen ihr Know-how ehrenamtlich in den regulären Sportunterricht ein. Auch außerschulische Maßnahmen wie Feriencamps und das Minifestival sind Bestandteile des Programms. Alles in allem bewegt "TVE macht Schule" über 500 Kinder und Jugendliche an Dortmunder Schulen wöchentlich für mindestens 90 Minuten zusätzlich zum regulären Sportunterricht, aktuell überwiegend im Grundschulbereich.

„TVE macht Schule“ will die Kooperationen mit Grundschulen stetig auszuweiten und das Projekt verstärkt auch auf weiterführende Schulen ausdehnen, da an diesen Schulen gegenwärtig fast keine sportlichen, außerunterrichtlichen Angebote im Nachmittagsbereich bestehen.

Perspektivisch ist zudem die Etablierung einer Schulliga als zielgerichtete Weiterführung der Schul AGs angedacht. Durch die Wettkampfform soll das Interesse am Vereinssport nachhaltig verstärkt und der Transfer in den Sportverein vereinfacht werden. Dies fördert die Nachhaltigkeit der Maßnahme und trägt zusätzlich zum Erfolg des Projektes bei. Ansatzpunkt des Projektes ist der Grundsatz, dass der Sport zu den Kindern in die Schule kommt und somit kein zusätzlicher Aufwand durch An- und Abreise entsteht. Durch den direkten Kontakt in der Schule soll die Barriere im Zugang zum Sportverein im Allgemeinen abgebaut werden. Der Fokus liegt zudem auch auf der Integration von Kindern mit Migrationshintergrund, insbesondere von Mädchen, weil diese bisher kaum den Weg in die Sportvereine finden.

Das Projekt „TVE macht Schule“ trägt zudem den starken Veränderungen durch Ganztagsschulen und Ganztagsangeboten Rechnung und reagiert mit einem für Dortmund bislang einzigartigen Konzept auf die neuen Anforderungen in der Kinder- und Jugendarbeit.

Der TVE Dortmund Barop hat hierfür bereits ein großes Netzwerk mit fast 20 Schulen und Institutionen in Dortmund aufgebaut mit dem Ziel, ein zusätzliches Sportangebot mit dem Schwerpunkt Basketball im Nachmittagsbereich anzubieten.

Der Basketballsport zeichnet sich durch ein hohes Maß an Fair Play aus. In Schulen wird es in den jüngeren Klassen noch als körperloses Spiel eingeführt, so wie es die Gründungsväter beabsichtigten.

Die vereinfachten Schulregeln machen es den Sportlehrkräften oder den Schülern selbst leichter, als Schiedsrichter und Kampfrichter zu fungieren. Durch die Beliebtheit der Sportart Basketball in einigen Herkunftsländern der größten Einwanderungsgruppen in Deutschland übernimmt der Basketballsport eine wichtige Rolle in der Integration. In Kroatien, Slowenien, Serbien, Griechenland oder der Türkei ist Basketball eine der drei großen Volkssportarten.

Durch die Einführung der Ganztagsschulen wird die Möglichkeit vergrößert, eine regelmäßige Bewegungszeit im täglichen Schulalltag zu implementieren. Durch die beschriebene Beliebtheit des Basketballsports bei vielen Herkunftsländern von Kindern mit Migrationshintergrund kann im Ganztagsbereich gezielt Integration stattfinden.

Das Projekt „TVE macht Schule“ sieht die Durchführung einer Unterrichtsreihe Basketball zur Vorbereitung auf die Sport AG vor. Zudem ist die Organisation eines gemeinsamen Sportfestes/ Basketballturniers geplant. Darüber hinaus sollen die Jugendlichen über die Ausbildung zu SV Sporthelfern/ SSB Gruppenhelfern als Multiplikatoren fungieren. Die Schulen geben sich durch die Kooperation ein sportliches Profil und verbessern ihr Schulangebot. Die Teilnehmer der Sport AG sollen die Schule zudem im Rahmen der Basketball Stadtmeisterschaften der Schule/ Jugend trainiert für Olympia vertreten.

Die Kooperationen mit den Schulen sind durch entsprechende Verträge verankert und auf eine langfristige Zusammenarbeit angelegt. Hierdurch soll eine dauerhafte zusätzliche Bewegung der Kinder und Jugendlichen erreicht werden, die durch den Transfer in den Verein eine Festigung der sozialen und sportlichen Kompetenzen erfährt.

Die Grundlagen des Projektes wurden erstmals vor etwa 10 Jahren durch die Einrichtung erster Grundschul AGs gelegt, als der Aufbau eines Netzwerkes und der Kompetenzerwerb seitens des TVE Dortmund Barop begann. Über die Fortentwicklung dieser Kooperationen wurde 2012 durch eine stärkere Einbindung der Freiwilligendienste (FSJ, BFD) eine neue Stufe erreicht, auf der eine Kooperation mit 15 Schulen möglich wurde. In jedem Jahr erfolgt eine Erweiterung der Zusammenarbeit mit neuen Schulen, die im Jahr 2015 mit derzeit 20 erfolgreichen Kooperationen ihren Höhepunkt findet. Der TVE Barop hat daher im Jahr 2014 ein neues Qualitätskonzept unter dem Titel „TVE macht Schule“ ins Leben gerufen, in dem insbesondere auch die Zielsetzungen des Kinder- und Jugendhilfegesetzes realisiert werden. Der Verein setzt ausschließlich ausgebildete und hoch qualifizierte Trainer in der Zusammenarbeit mit den Schulen ein. Damit hat der Verein den Grundstein für die Verbindlichkeit der Maßnahme und die notwendige Planungssicherheit für die kommunalen Partner geschaffen.

Aktuell bestehende Kooperationen:

Brüder Grimm Grundschule
Eichlinghofer Grundschule
Kirchhörder Grundschule
Kreuz Grundschule
Olpketal Grundschule
Ostenberg Grundschule
Schubert Grundschule
Urbanus Grundschule
Winfried Grundschule
Robert Koch Realschule
Gesamtschule Brünninghausen
Martin Luther King Gesamtschule
Goethe Gymnasium
Helene-Lange Gymnasium
Leibniz Gymnasium
Max-Planck Gymnasium
Reinoldus Schiller Gymnasium

Pakt für den Sport

Urbanus Grundschule 
Kruckeler Grundschule 
Schubert Grundschule

Kooperation: 
Robert Koch Realschule

Als zuständige Ministerin unterzeichnete Ute Schäfer den "Pakt für den Sport". Sie betonte: "Unser wichtigster Partner in der Sportpolitik ist der organisierte Sport, insbesondere der Landessportbund mit seinen fünf Millionen Mitgliedern und 20.000 Vereinen. Deshalb wollen wir gemeinsam mit ihm in einem Pakt für den Sport die Grundlagen dafür legen, dass alle Menschen in unserem Land – vor allem auch Kinder und Jugendliche – einen guten Zugang zum Sport finden."

Sportförderung durch das Land hat in Nordrhein-Westfalen eine lange Tradition. Im "Pakt für den Sport" bekennt sich die Landesregierung auch in schwierigen Zeiten zu der unverzichtbaren Aufgabe den Breiten- und Spitzensport zu fördern. Ministerpräsidentin Kraft betonte diese Bedeutung des Sports für die Landesregierung: "Der Landessportbund soll in 2011 drei Millionen Euro mehr erhalten. Das ist gerade in diesen Zeiten ein deutliches Signal." 

Der Pakt für den Sport schreibt sportpolitische Schwerpunkte und Handlungsstränge fest. Dabei sollen vor allem Kinder und älter werdende Menschen, die Förderung von Talenten, die Gesundheitsprävention und die Gestaltung von Bewegungsräumen im Fokus stehen. Neben den beiden Vertreterinnen der Landesregierung unterzeichneten Präsident Walter Schneeloch und Vorstandsvorsitzender Dr. Christoph Niessen den "Pakt für den Sport" im Namen des Landessportbunds.

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